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Katarina Kelso Portrait, Smart Support

Portrait

Willkommen bei der Firma Smart Support Kelso in Baar, gegründet am 13. Mai 2006 als Einzelfirma.
Leitung: Katarina Kelso, Jahrgang 1962, geboren in der Slowakei, seit 1988 wohnhaft in der Schweiz, seit 2006 in Baar eingebürgert.

Im Hintergrund arbeite ich mit externen Einzelunternehmern eng zusammen. Als Inhaberin der Firma, bin ich Ihre Ansprechperson, sei dies in technischen oder administrativen Belangen.

Ausbildung
Berufsabschluss als Dipl. el. Ing. an der technischen Fach-Hochschule1986, Slowakei.

Weiterbildungen in den Bereichen
Erwachsenenbildnerin SVEB1 (2006)
Webpublisher SIZ (2002)
Nachdiplomstudium Informatik (1990-1991) an der Zuger Techniker Schule

Berufliche Tätigkeiten vor der Gründung von Smart Support

2001-2005 Zuger Media AG, Zug
Konzept, Design und Umsetzung von Homepages. First-Level-Support, Pikett, System-Administration PCs und MACs.

1999-2001 Siemens BT, Stäfa
Applikation-Ingenieurin, Erstellen vom Grafik-Standard Bibliotheken, Erstellung von Diagnostikstrukturen.

1990-2001 Landis&Gyr, Zug
Systemtest-Ingenieurin; Planung, Entwicklung und Ausführung von System-Tests für die Gebäudeleitsysteme.

1989-1990 Firma Koller in Celerina, Übermittlungstechnikerin, Reparaturen an professionellen Funkgeräten und Funksystemen


Interessen: Wandern, Lesen, Zen

Motto       
Geh nicht immer auf den vorgezeichneten Weg, der nur dahin führt, wo andere bereits gegangen sind.

Portrait einmal anders

Portrait einmal anders

Bereits als Kind und Jugendliche, musste ich alles auseinandernehmen zuerst das Spielzeug dann das Radio und den Wecker.  Der damalige Röhren-Fernseher wurde mir unter höchster Hausstrafe - Ausgangssperre - verboten anzufassen. Zum meinem Glück durfte ich meine Begabung während meines Studiums an der Fachhochschule im Fach technische Kybernetik ausleben.

 Im Jahr 1986 leistete ich mir den Atari Computer. Aus einer Fachzeitschrift las ich, wie man die Speicherkapazität verdoppelt. So begann ich diese Module an herzustellen und zu verkaufen und habe mein Taschengeld erheblich aufgebessert.  Gleichzeitig durfte ich für eine Gasherd-Firma defekte Thermostate reparieren.

1988 habe ich geheiratet und kam in die Schweiz. Ich übernahm Haushaltspflichten, lernte neue Sprachen und Kochen. Glücklicherweise fand ich sofort eine Stelle in Celerina.  Dies war der Start der Berufslaufbahn als Angestellte im IT Bereich. 1994 kam die Tochter und zwei Jahre später der Sohn in mein Leben. Ich reduzierte mein Arbeitspensum auf 60%, genoss meine Kinder am Vormittag und am Nachmittag meinen Beruf. Trotz zuweiligem Stress bin ich der Firma Siemens dankbar, dass sie ermöglichte für meine Kinder 6 Jahre da zu sein.

2001 machte ich noch eine Ausbildung als Webpublisher SIZ und fand entsprechende Arbeit bei der Zugerpresse. Leider wurden nach 3 Jahren Entlassungen nötig und da fiel der Startschuss zur eigenen Firma Smart Support Kelso


Die Erfahrungen einer IT Frau

Die Erfahrungen einer IT Frau

... in einem typischen Männerberuf.

Oft stelle ich fest, dass Kunden erstaunt sind, dass bei einem PC- Support plötzlich eine Frau vor der Türe steht, die sich den Patienten ansehen wird. Es ist bloss Verwunderung. Der Spruch ,,Frauen und Technik....." hat sich teilweise so in die Köpfe der Frauen eingeprägt, dass sie sich schon gar nicht mehr getrauen, Fragen zu stellen.
Auch musste ich feststellen, dass Frauen, die ein PC-Problem haben, sehr oft zu einer Supporterin mehr Vertrauen aufbauen können als zu einem Supporter.
Frauen sind nicht dümmer oder weniger begabt, technische Aufgabenstellungen zu verstehen, als Männer. Sie haben nur nicht denselben Wissensstand oder die gleichen Interessen.
Im Gegenteil - oft entwickeln wir eine feinere Sensibilität auf Probleme und deren Lösung. Unser Vorgehen in einer Problemstellung ist somit oft feiner und schonender als die eines Mannes. Also doch ein guter Grund, unsere Fähigkeiten mit den Fähigkeiten der Männer zu kombinieren.

Zu Beginn meiner Informatiklaufbahn als Selbständigerwerbende, konnte es schon mal vorkommen, dass ich schräg angeschaut wurde, als ich erwähnte, dass ich Informatikerin sei. Man beobachtete jede Bewegung und jenden Mausklick.
Solchen Leuten galt es dann, in die Schranken zu weisen und ihnen durch Leistung zu beweisen, dass ich als Frau genauso gut, wenn nicht besser als meine männlichen Kollegen bin. Manchmal kam es mir so vor als gelte der Leitsatz ,,Als Frau muss man beweisen, dass ich etwas kann und als Mann muss man beweisen, dass sman etwas nicht kann".

"Ja, aber eine Frau kann doch keinen Drucker oder Computer schleppen!".
Kann sie sehr wohl und wenn was schwer wird, setzt man anstelle fehlender Muskelkraft das Köpfchen ein. Anstelle von heben, ziehen oder stossen, wird dann ein Wägelchen eingesetzt.
Auch das Umgehen mit Werkzeug kann eine Frau erlernen. Und ein Zusammenarbeiten mit Männern ist auch noch spannender als alles alleine zu machen.
Bei den Kundenbesuchen bemerkte ich, wie unterschiedlich Frauen und Männer an ein Problem herangehen. Frauen lassen sich leicht entmutigen, wenn sie eine Sache nicht gleich verstehen. Sie suchen den Fehler bei sich selbst, auch wenn es am Gerät liegt, der nicht funktioniert.
Männer dagegen sind kämpferischer, beissen sich durch und suchen den Fehler bei sich selbst meist zuletzt. Kurz gesagt, Männer lassen sich weniger schnell abschrecken als Frauen.
Gerade im Umgang mit unerfahrenen Benutzerinnen und Benutzern, ist es wichtig, diese nicht für dumm zu halten, wenn sie z.B. eine Tastatur nicht auf Anhieb bedienen können ? sie haben einfach noch nie richtig damit zu tun gehabt.
Ich wünsche mir, dass Frauen sich mehr an die Technik wagen und deren Berufe erlernen, denn es ist nicht schwerer einen solchen Beruf zu erlernen, als andere Ausbildungen. "Büffeln" muss man in jedem Beruf. Aber durch seine Schnelllebigkeit sind die Informatikberufe sehr, sehr spannend.